Wie es zum "Biohof Preisegger" kam - eine kleine Familienchronik

Am Fuße des Rosaliengebirges, im waldigen Hügelland, umgeben von Obstanlagen und
Erdbeerfeldern liegt unser Biobetrieb.

Unser Hof ist ein typisch burgenländischer Streckhof, der in früherer Zeit sprich Ende 18.
Jahrhundert Anfang 19. Jahrhundert unter 3 Parteien (Familien) aufgeteilt war.

Das erste Haus Nr. 21, die heutige Frühstückspension, kam erst 1950 in den Besitz der Familie Preisegger, damals haben meine Großeltern Maria und Johann Preisegger das Haus erworben und umgebaut.

Das zweite Haus (mein Elternhaus), welches schon immer in Familienbesitz war, wurde 1970 umgebaut und 1980 zogen meine Eltern in das jetzige Privathaus ein.

Der Hof, bis zurück zum dritten Haus, welches nach 1930 ebenfalls in Familienbesitz kam, wurde vorerst als „Schupfen“ für Holz oder
Geräte genutzt.

Im Jahr 1989 entschieden sich meine Eltern den Hof biologisch organisch zu bewirtschaften und zwar aus dem Beweggrund, Zitat
meiner Mutter: Meinen Kindern und der Umwelt zu Liebe!!!
Seit diesem Zeitpunkt sind wir auch Mitglied im Verband BIO AUSTRIA. Der
Betriebsschwerpunkt liegt im Obst- und Getreiedebau.

1992
enstand unser Hofladen den wir seit 1998
gewerblich führen. Zu den Selbsterzeugnissen zählen: Obstsorten wie Erdbeeren,
Kirschen, Marillen, Pfirsiche, Äpfel, Birnen und Quitten, verschiedene Säfte u.
Schnäpse, Getreide wie Roggen, Dinkel u. Weizen sowie Brot und Gebäck.

1998
wurde auch der angebaute Bioheurigen eröffnet der Platz für 50 Personen bietet.
Das witzige an der ganzen Entsehungsgeschichte ist, dass am gleichen Fleck an
dem wir den Bioheurigen gebaut haben schon 1920 ein Heurigen in Betrieb war.
Diesen führte die Schwester meines Urgroßvaters mit ihrem Mann. 1920 war der
Weinbau in Wiesen stark verbreitet und es gab sogar Weinlesefeste wie man sie
heute nur noch aus dem Seewinkel kennt. 
Zur Zeit wird das Bioheurigenlokal für geschlossene Veranstaltungen sowie Yoga
od. Pilateskurse und diverse Seminare verwendet.

2002 wurde hinter dem Heurigenlokal die einzige burgenländische Bauerngolfanlage eröffnet, bei der man anstatt Golfbälle abzuschlagen, Gummistiefel in verschiedene Hindernisse wirft.

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